Textildruck
Drucktechniken
- Siebdruck weiter.....
- Siebtransferdruck weiter....
- Flex- und Flockdruck weiter....
- Digitaldruck weiter....
- Bestickung weiter....
- Strasstransferdruck weiter....
- Sublimationsdruck einer der neuesten Drucktechniken weiter....
Fili-Design bietet Ihnen ein breit gefächertes Angebot von Textilveredelungen an. Das richtige Druckverfahren zur Veredelung Ihrer Textilien ist ein wichtiger Faktor für die langlebigkeit Ihrer Werbung. Ich fertigen für Sie in verschiedenen Veredelungsverfahren von einzelstücken bis hin zu großen Auflagen. Abgerundet wird das Angebot durch eine große Auswahl an qualitativ hochwertigen Textilien von verschiednen Markenherstellern.
Ein ganz besonderes Highlight ist die Herstellung von Effektdrucken zur Textilveredelung. Gedruckt wird auf extrem dünnen Flexmaterial mit einer großen Auswahl an verschiedenen Effekten wie partielle Glanz- und Mattlackierungen, erhabenen Schriften, Bildern und Logos. Die Auflage der Textilien und die Größe, Form der Drucke ist individuell wählbar.
Siebdruck
Der Siebdruck ist ein sehr hochwertiges Druckverfahren das bunte Motive detailgetreu wiedergibt. Ein Siebdruck besticht durch seine hervorragende Haltbarkeit und ein nahezu unbegrenztes Farbenspektrum.
Eine spezielle Form des Siebdrucks ist der Rasterdruck, hierbei werden anstatt der Flächen kleine Punkte gedruckt, die in der Summe das Druckmotiv ergeben, damit lassen sich Farbverläufe darstellen.
Beim Siebdruck wird die Druckfarbe direkt durch ein Sieb auf den Stoff gedruckt. Dabei verbindet sich die Druckfarbe direkt mit dem Gewebe und garantiert die lange Haltbarkeit.
Siebtransferdruck
Im Unterschied zum Siebdruck wird hier das Motiv nicht direkt auf das T-Shirt gedruckt, sondern zunächst auf eine Transferfolie, die dann unter Druck und Hitze auf das Shirt gepresst wird.
Flex- und Flockdruck
Flex- und Flockdruck sind sehr edle Druckarten. Sie zeichnen sich durch Ihre extreme Langlebigkeit und hohe Waschbeständigkeit aus.
Der Flexdruck hat eine glatte, leicht glänzende Oberfläche. Der Flockdruck fühlt sich samtig an und ist leicht erhöht.
Flex- und Flock werden mit dem Plottdruckverfahren hergestellt. Dabei dient eine Vektorgrafik als Vorlage, die aus nicht mehr als 3 Farben bestehen darf. Diese Farben werden als Flächen von einem Plottermesser einzeln aus Folien ausgeschnitten und danach unter Hitze und Druck mit dem T-Shirt verschweißt.
Digitaldruck
Der Digitaldruck ist ein einfaches und günstiges Druckverfahren für Fotos und fotoähnliche Motive mit vielen Farben. Es kann nur auf weißen und sehr hellen T-Shirts angewendet werden. Das Material ist allerdings nicht für die Ewigkeit gedacht. Mit der Zeit geben die Farben beim Waschen nach.
Beim Digitaldruck genügt eine Pixelgrafik (z.b. jpg) als Vorlage. Mit Hilfe eines Farblaserdruckers wird das Motiv auf eine Transferfolie aufgebracht. Diese Folie wird bei hoher Temperatur auf das T-Shirt gepresst.
Bestickung
Eine der hochwertigsten Formen der Veredelung von Kleidung ist die Bestickung. Seine Vorteile liegen in der hohen Qualität: neben der edlen Optik punktet das Besticken mit sehr guter Waschbeständigkeit und Haltbarkeit. Es sollten allerdings keine großen Flächen bestickt werden, da sonst das T-Shirt zu hart wird und die Kosten sehr hoch sein können. Farbverläufe sind nicht möglich.
Beim Besticken wird das Motiv über Stickmaschinen auf T-Shirts oder auf Caps angebracht. Dafür wird ein Stickprogramm erstellt, das die Maschinen steuert: das so genannte Punchen. Die Kosten richten sich nach der Anzahl der Stiche. Deshalb benötigen wir für die Angebotserstellung immer vorab das zu stickende Motiv.
Strasstransferdruck
Eine neue und edle Druckart die hauptsächlich in der Mode ihre Anwendung findet. Durch ihren feinen Glanz und die bestechende Optik sind diese Art Transfers etwas ganz besonderes.
Sublimationsdruck einer der neuesten Drucktechnike
Das Verfahren wird vor allem im Druck von Werbemitteln genutzt (Textilien, Polyester). Bei Metallen und Glas als Trägermaterialien ist es nicht einsetzbar. Damit liegen entsprechende Einschränkungen bezüglich der Industrieanwendung auf der Hand. Auch die Haltbarkeit des Sublimationsdrucks ist sehr begrenzt. Die Positionierbarkeit (gerade im Nutzendruck) und die Farbgebung sind nicht prozesssicher. Die UV-Beständigkeit ist eingeschränkt.
Das Sublimationsverfahren wird in den unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt, so z.B. bei der Herstellung von T-Shirts, Tassen, Aluminium und vielen mehr. Bei der industriellen Fertigung wird seit vielen Jahren das Sublimations-Verfahren verwendet, bisher überwiegend im Siebdruck oder Offsetdruck. Dank der Entwicklung von Sublimationstinten ist es nun möglich, Einzelstücke oder auch Grossauflagen kostengünstig und in überragender Qualität schnell und ohne Vorkosten anzufertigen.
Definition des Begriffes:
Unter Sublimation versteht man den direkten Übergang eines Stoffes vom festen Aggregatzustand in des gasförmigen, ohne dass er den normalerweise dazwischen liegenden flüssigen Aggregatzustand annimmt. Dieser Zustand wird somit übersprungen und dies ist das besondere an der Sublimation.
Wie funktioniert der Sublimationsdruck in der Praxis ?
Der Stoff, der den flüssigen Aggregatzustand überspringt, ist die Tinte.
Seit wenigen Jahren ist im Werbemittelbereich eine spezielle Sublimationstinte erhältlich, die die oben erwähnten Eigenschaften hat. Diese Tinte wird mit einem Sublimationsdrucker auf ein speziell beschichtetes Druckpapier gedruckt. Dieses Druckpapier wird dann mittels professionellen Transferpressen auf das zu bedruckende Material gepresst.
Das zu bedruckende Material muss eine polymere Beschichtung aufweisen, in der Praxis ist dies meistens eine Polyesterbeschichtung. Das ist von elementarer Wichtigkeit, denn Polyester hat ebenso wie die Haut des Menschen Poren. Diese sind im kalten Zustand geschlossen und öffnen sich unter Hitzeeinwirkung. Wenn also das Druckpapier mit der Sublimationstinte auf das Produkt (z.B. eine Tasse) gepresst wird, geschehen zwei Dinge:
1. Die Sublimationstinte nimmt wie weiter oben erwähnt einen gasförmigen Zusstand an.
2. Die Polyesterbeschichtung öffnet ihre Poren.
Da bei einem Pressvorgang auch ein hoher Druck gegeben ist, kann die gasförmige Sublimationstinte nun in die Poren der Polyesterbeschichtung eindringen. Sobald der Druck und die Hitze wieder abnehmen (wenn der Pressvorgang beendet ist) schliesen sich die Poren der Beschichtung wieder und die Sublimationstinte ist in der Beschichtung eingeschlossen.
Da die Tinte nun in der Polyesterbeschichtung eingeschlossen ist, ist der Druck, also das Bild oder das Logo in keinster Weise spürbar. Ein absolut fotorealistisches Erscheinungsbild rundet das Ergebnis ab.
Wie haltbar ist der Druck ?
Gegenüber äusseren Einflüssen wie z.B. UV-Strahlung ist der Sublimationsdruck sehr resistend. Wie erwähnt sind die zu bedruckenden Artikel mit einer Polyesterbeschichtung versehen. Polyesterlack wird beispielsweise als UV-Schutz in der Automobilbrache, beim Bau von Schwimmbädern oder auch beim Laminieren von Digitaldrucken eingesetzt. Eine spezieller Schutz ist bei Produkten im Sublimationsdruck also nicht mehr nötig, da ja eine entsprechende Schutzschicht schon vorhanden ist. Werbeartikel, die mittels Sublimationsdruck veredelt wurden sind somit bestens - übrigens auch gegen Kratzer - geschützt.
Welche Artikel können mit dem Sublimationsdruck veredelt werden ?
Alle Artikel, die eine polymere Beschichtung aufweisen und sehr hitzebeständig sind. Da der Vorgang der Beschichtung aber komplitziert und teilweise für einige Produkte preislich nicht lohnt, ist die Auswahl der Artikel mit polymerer Beschichtung (derzeit) noch begrenzt. Heute sind die gängigsten erhältlichen Produkte:
Textilien (T-Shirts, Sweatshirts, Gastronomiekleidung, Regenschirme)
Keramik (Tassen, Bierkrüge, Teller, Fliesen)
Holz (Schmuckkästchen, Schilder)
Glas (Gläser, Flaschen, Vasen)
Aliminium und Edelstahl (Visitenkarten, Pokalronden, Schilder, Schmuckanhänger)



